Alle nachfolgend vorgestellten Projekte wurden durch die Heinz Trox Wissenschafts gGmbH vergeben und durch die Heinz Trox-Stiftung finanziell unterstützt.

Einfluss instationärer Raumluftströmung auf die therm. Behaglichkeit im Aufenthaltsbereich

Forschungsstelle: Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden gGmbH
Projektkennung: HTX0004
Projektlaufzeit: Dezember 2017 bis November 2018
Vorstellung: Vortrag auf CEGA – Congress für Experten der TGA (27./28.11.2018 im Kongresshaus, Baden-Baden)

Das gemeinnützige Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden (ILK Dresden gGmbH) führt experimentelle Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Lüftungseffektivität und thermischem Komfort bei instationären Raumluftströmungen aus. Bei immer luftdichteren Hüllen moderner Gebäude gewinnt die diskontinuierliche und pulsierende Luftzufuhr zunehmend an Bedeutung und ermöglicht das Einbringen sehr geringer Luftmengen mit ausreichend hohem Impuls sowie gutem Induktionsverhalten bis in die Aufenthaltszone. Der experimentellen Untersuchung werden Probandenbefragungen angeschlossen.

Abstract: "Einfluss instationärer Raumluftströmung auf die thermische Behaglichkeit im Aufenthaltsbereich"
Dr.-Ing. Andreas Hantsch, Ronny Mai, Ausschnitt aus ISBN: 978-3-96143-076-5
CEGA_2018_Book-of-Abstracts_Hantsch.pdf (1.17MB)
Abstract: "Einfluss instationärer Raumluftströmung auf die thermische Behaglichkeit im Aufenthaltsbereich"
Dr.-Ing. Andreas Hantsch, Ronny Mai, Ausschnitt aus ISBN: 978-3-96143-076-5
CEGA_2018_Book-of-Abstracts_Hantsch.pdf (1.17MB)


Literaturstudie zu einschlägigen wissenschaftlichen Studien im Bereich thermischer Komfort in Innenräumen 

Forschungsstelle: Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, RWTH Aachen University
Projektkennung: HTX0001
Projektlaufzeit:
August 2017 bis Dezember 2018
Veröffentlichung:
Der wissenschaftliche Fachbeitrag „Thermischer Komfort – Ein Überblick über Wissenschaft und Normung“ von Kai Rewitz, Mark Wesseling und Dirk Müller ist erschienen in der GI – Gebäudetechnik in Wissenschaft & Praxis, Jahrgang 139, 6/2018

Der Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen University hat eine umfassende Literaturstudie zu wissenschaftlichen Untersuchungen im Bereich der thermischen Behaglichkeit und den damit zusammenhängenden Normen durchgeführt.

Thermischer Komfort – Ein Überblick über Wissenschaft und Normung
Kai Rewitz, Mark Wesseling, Dirk Müller
GI_06_2018_WS_Rewitz_inkl_Heftvorschau.pdf (5.22MB)
Thermischer Komfort – Ein Überblick über Wissenschaft und Normung
Kai Rewitz, Mark Wesseling, Dirk Müller
GI_06_2018_WS_Rewitz_inkl_Heftvorschau.pdf (5.22MB)

Kalibrierung eines bestehenden Komfortmodells (33NCM) auf Basis neuer Daten aus Probandenstudien

Forschungsstelle: Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, RWTH Aachen University
Projektkennung: HTX0006
Projektlaufzeit: Februar 2018 bis Dezember 2018
Veröffentlichung: Der wissenschaftliche Fachbeitrag „NOODEL – 33-Knoten-Komfortmodell“ von Rita Streblow und Dirk Müller ist erschienen in der GI – Gebäudetechnik in Wissenschaft & Praxis, Jahrgang 139, 6/2018

Das in der Modellierungssprache Modelica geschriebene "33 Node Comfort Model" (33NCM) dient zur Vorhersage des lokalen thermischen Komforts. Eine erste Kalibrierung des Modells erfolgte auf Basis eines großen Datensatzes aus Probandenversuchen im Nachbau einer Flugzeugkabine. Der Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik (EBC) der RWTH Aachen nimmt nun eine zweite Modellkalibrierung auf Basis umfassender am Aachener Comfort Cube (ACCu) gewonnener Daten vor und vergrößert so die Vorhersagegenauigkeit und erweitert den Anwendungsbereich auf eine zusätzliche Innenraumumgebung. Das kalibrierte Modell wird anschließend veröffentlicht und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

NOODEL – 33-Knoten-Komfortmodell
Rita Streblow, Dirk Müller
GI_06_2018_WS_Streblow_inkl_Heftvorschau.pdf (6.16MB)
NOODEL – 33-Knoten-Komfortmodell
Rita Streblow, Dirk Müller
GI_06_2018_WS_Streblow_inkl_Heftvorschau.pdf (6.16MB)

Probandenstudie zum thermischen Komfort bei Quellluftströmung in Abhängigkeit vom vertikalen Temperaturgradienten bei frei wählbarer mittlerer Raumtemperatur

Forschungsstelle: Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, RWTH Aachen University
Projektkennung: HTX0002
Projektlaufzeit: August bis November 2017
Veröffentlichung: KI – Kälte - Luft - Klimatechnik, Ausgabe 11/2017, Bereich Wissenschaft, S. 50 - 55

Der Einsatz von Quellluftsystemen zur Klimatisierung ist durch den vertikalen Temperaturgradient, der sich negativ auf den Komfort auswirkt, limitiert. Aktuelle Normen empfehlen hierfür einen Grenzwert von 3 K/m. Die Ergebnisse von neu durchgeführten Experimenten für vertikale Temperaturgradienten von 4,5 K/m und 8 K/m stehen hierzu im Widerspruch. Höhere Temperaturgradienten werden von den Nutzern akzeptiert.

Der Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen University hat im Aachener Comfort Cube (ACCu) eine experimentelle Probandenstudie durchgeführt. Dabei wurde der Prüfstand in einem Quellluftmodus betrieben und die Probanden hatten die Möglichkeit, die Raumtemperatur auf ihre optimale Komforttemperatur einzustellen. Die Ergebnisse wurden mit vorangegangenen Studien mit konstanter Raumtemperatur verglichen und bewertet.