Turbulenzgrad als Treiber und Unsicherheitsfaktor des Zugluftrisikos bei instationärer Lüftung

Forschungsstelle: Hermann-Rietschel-Institut, TU Berlin
Projektkennung: HTX0003
Projektbeginn: Dezember 2017

Das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin führt Probandenversuche zur Nutzerakzeptanz instationärer Raumluftströmungen durch. Die Studie wird in einem bestehenden mit Lüftungstechnik ausgestatteten Prüfstand durchgeführt, in dem die Testpersonen direkt im Zuluftstrom positioniert werden. Als Zuluftauslässe werden Filter-Fan-Units eingesetzt, mit denen Zulufttemperatur, Zuluftgeschwindigkeit und Turbulenzgrad variiert werden können. Dabei ergibt sich der Turbulenzgrad als Verhältnis aus Standardabweichung und Mittelwert der Luftgeschwindigkeit. Im Rahmen der Probandenstudie wird untersucht, inwieweit weitere Merkmale der Luftströmung wie Expositionsdauer, Amplitude und Zeitverhalten in die Berechnung des Turbulenzgrads einfließen könnten, um eine adäquatere Ermittlung des Zugluftrisikos und somit der thermischen Behaglichkeit zu ermöglichen.

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